Auch im kleinsten Fell schlägt ein Herz...

Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen,
müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.
- Verfasser unbekannt-

Ich liebe Tiere. Tiere sind mein Leben. 
Seit einigen Jahren engagiere ich mich bereits im Tierschutz. Im März diesen Jahres wurde über ein Tierheim, bei dem ich am Wochenende aushelfe, eine Pflegestelle für zwei Degus gesucht. Die Tieren standen in einem Gitterkäfig auf dem Hof bei Temperaturen knapp über 0°C. Der ehemailige Besitzer hatte kein Interesse mehr an den Tieren und wollte die Nager auf dem Feld entsorgen. Glücklicherweise konnte dies durch eine aufmerksame Tierheimmitarbeiterin verhindert werden. Da sie die Tiere leider nicht behalten konnte, suchte sie schnellstmögich eine Pflegestelle.  Kurzentschlossen habe ich mich angeboten. Ich belas mich im Internet über die Nagetiere und bekam in entsprechenden Foren viele nützliche Tipps. In den nächsten Wochen bauten wir aus mehreren Terrarien ein Deguparadies auf und konnten Ihnen so ein schönes neues Übergangszuhause bei uns im Wohnbereich schenken. Sie lernten artgerechtes Futter und menschliche Zuneigung kennen.  Dennoch war es klar, dass sie nicht für immer bleiben werden. Viele Interessenten meldeten sich auf die hübschen Degudamen. im November 2018 durften die beiden in ihr endgültiges Zuhause mit neuen Artgenossen ausziehen.
Schnell stellte sich die Frage: Was geschieht mit dem Terrarienverbund? 
Mein Herz schlägt schon seit langer Zeit für Dsungarische Zwerghamster. Ich habe selber eine kleine Hamsterdame, die bisher ein Glasterrarium bewohnte. Mit Auszug der Degus zog sie in eines der vier größeren Holzterrarien um.  Ich habe neben den Degus bereits andere Tiere aus schlechten Verhältnissen gerettet und weitervermittelt. Gerade bei den Kleinnagern habe ich das Gefühl, dass Käufe oftmals unüberlegt getätigt werden. Hamster werden z.B. in dem Irrglauben gekauft, niedliche Kuscheltiere für Kinder zu sein. Dass ein Hamster allerdings nachtaktiv ist, wird meist nicht bedacht. Mein Ziel ist es, die Zwerge aus ihren Gitterknästen zu befreien und an ein artgerechtes Zuhause mit liebevollem Umgang zu gewöhnen und -wenn nötig- gesund zu pflegen. Wenn sich anschließend jemand verliebt, dürfen sie in ihr Zuhause auf Lebenszeit umziehen.

Ich freue mich, wenn du mich auf meinem Weg begleitest!

Herzliche Grüße 
Kristin